Rückenköcher Dieser als „klassisch“ angesehene Köcher wird auf dem Rücken getragen, so dass der Schütze den Pfeil mit der Hand, welche die Sehne zieht, über den Rücken aus diesem ziehen kann. Ein Nachteil ist, dass beim nach vorne Bücken des Schützen die Pfeile aus dem Köcher fallen können.
Seitenköcher Seitenköcher werden am Gürtel auf der Seite der Zughand getragen und ermöglichen ein schnelles und bequemes Herausziehen der Pfeile. Nachteilig ist die etwas instabile Tragweise, so dass der Seitenköcher beim schnellen Laufen im ungünstigsten Fall um die Beine schlenkert.
Bogenköcher Bogenköcher sind Vorrichtungen, die am Bogen selber befestigt werden, und meist Platz für sechs bis acht Pfeile bieten. Die Pfeile sind damit fest am Bogen, stören im Gelände nicht und das Eigengewicht des Bogens und damit seine Stabilität im Schuss sind erhöht. Diese Köcherart ist prädestiniert für die Bogenjagd, an mittelalterlichen Bögen wären sie ein vorgreifender Anachronismus.
Redakteur: Anke Telle
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